Hier finden Sie noch einmal eine Sammlung an Begriffen. Wenn Sie eine Frage haben oder einen Begriff vermissen, melden Sie sich bitte im LiveChat bei uns.

Brand Placement

Der Begriff Brand Placement wird im Marketing in Bezug auf Product Placement verwendet. Da bei einer Produktplatzierung meistens Markenartikel platziert werden, trifft der Begriff Brand Placement sehr gut auf Product Placement zu, wenn das Ziel des Product Placements die Übermittlung der Markenbotschaft bzw. der Markenwerte ist.

Content

Content bedeutet Inhalt oder Informationsinhalt.

Sprechen wir vom Content einer Seite, dann meinen wir den eigentlichen Inhalt, der zu sehen ist.

CTR

Der CTR (Click Through Rate) oder Klickrate ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Bereich Internet Marketing. Die CTR ist die Anzahl der Klicks im Verhältnis zu den Impressionen.

Den Erfolg einer Werbekampagne kann man unter anderen durch die CTR monitoren, denn die Anzahl der Klicks auf Werbebanner / Sponsorenlinks ist nachher ein Indikator dafür, wie viele Interessenten man wirklich erreicht hat.

Die durchschnittliche CTR bei Werbebannern beträgt weniger als 1% bei 1000 Impressionen.

In-Stream Video Ads

In-Stream Video Ads ist Werbung, die während oder nach anderen Videos angezeigt werden, beispielsweise vor YouTube Videos. Bei Online-Streaming-Diensten wie twitch.tv werden In-Stream Video Ads wie bei Fernsehwerbespots als Werbeunterbrechung angezeigt.

Je nach Zeitpunkt der Werbeschaltung spricht man von Pre-Roll Ads, Mid-Roll Ads und Post-Roll Ads. Diese Werbevideos sind überwiegend sehr kurz gehalten und dauern nur 15-20 Sekunden. Im Gegensatz zu anderen Werbeformen wird diese Werbeform allgemein akzeptiert und wird von Nutzern als "Bezahlung" von kostenlosen Video Contents angesehen.

Influencer

Robert Cialdini, ein US-amerikanischer Professor für Psychologie und Marketing an der Arizona State University und Gastprofessor der Stanford University, gilt seit 2001 als der Begründer des Influencer-Begriffs. In seinem zu der Zeit nicht nur in wissenschaftlichen Kreisen veröffentlichten Bestseller Einfluss: Wissenschaft und Praxis (Influence: Science and Practice) bezeichnete der Wirtschaftswissenschaftler einen Influencer als eine Person, die aufgrund von Vertrauenswürdigkeit, Kompetenz und Hingabe an der ihr eigenen Sache auch eine hohe soziale Anerkennung und Autorität erreicht hat. Die beiden zusammentreffenden Grundannahmen von Robert Cialdini sind dabei, diese Influencer als "digitale Instrumente" für die Verbreitung von Werbebotschaften einzusetzen und sie hierbei auf Personen treffen, deren Entscheidungen aufgrund einer immer komplexer werdenden Umwelt häufig "blind" getroffen werden. Die Empfehlung des Influencers wird aufgrund des Vertrauensvorschusses nahezu ohne jegliches Hinterfragen oder Prüfen von den Personen aufgenommen. Diesen Umstand versuchen die Marketing-Strategen für das ungefilterte Einschleusen ihrer Botschaften auszunutzen. Sehr gefragte Influencer für die Wirtschaft sind dabei häufig bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel aus Kunst, Musik, Politik, Sport, Wissenschaft und anderen Bereichen. Aber auch Spezialisten einer bestimmten Branche, Fachjournalisten, Blogger und viele andere Personen können für die Unternehmen interessante Influencer darstellen und mittels "Mundpropaganda" die Werbebotschaften weitertragen und damit die gewünschten Werbewirkungen erzielen.

Die eigene Überzeugung des Influencers kann sehr wichtig sein

Wichtig für das Konzept des Influencers kann es in sehr vielen Fällen sein, dass die Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft in hohem Maß nur zu erreichen ist, wenn der Influencer selbst von der von ihm weitergetragenen Botschaft oder der Sache selbst in sehr hohem Maß überzeugt ist. Erst wenn der Influencer selbst mit absoluter Überzeugung für etwas eintreten kann, können zahlreiche Werbebotschaften erst ihre volle Kraft entwickeln. Auf der anderen Seite kann es sich aber auch für den Influencer selbst, für seine Vertrauenswürdigkeit und sein Ansehen als schädlich herausstellen, wenn er für Dinge wirbt, von deren Wert er selbst nicht so recht überzeugt ist.

Influencer Marketing

Das Influencer Marketing könnte mit einem kurzen Satz, wie zum Beispiel: "Sag es weiter und wirb damit für uns!", anschaulich beschrieben werden. Dabei wird die Person, die den Auftrag eine Werbebotschaft weiterzuleiten erhalten hat, als der sogenannte Influencer bezeichnet. Um so höher dabei der Bekanntheitsgrad, die Beliebtheit oder die Bedeutung des Influencers auf ein möglichst breites Publikum oder einen großen Freundes- bzw. Anhängerkreis ist, desto größer ist die Chance, dass die Werbebotschaft von einer großen Zahl an Personen positiv aufgenommen wird – teilweise auch sehr ungefiltert, je nach Einfluss des Influencers auf diese Personen – und wenn möglich wird sogar eine "virale" Wirkung erzeugt. Das bedeutet, dass die Botschaft ständig weitergegeben wird und damit in immer größere Personenkreise vordringen kann.

Das Empfehlungsmarketing als eine vorausgegangene Idee zum Influencer Marketing

Entwickelt hat sich das Influencer Marketing zum Teil aus dem sogenannten Empfehlungsmarketing. Schon diese Form des Marketings ging von der psychologischen Wirkung aus, dass eine empfohlene Werbebotschaft, die von einer mehr oder weniger bekannten Person mit einem großen Vertrauensvorschuss des ihr zurechenbaren Personenkreises oder einem hohen Ansehen, deutlich niedrigere Akzeptanzschwellen und damit Eintrittsbarrieren aufweist und von der gewünschten Zielgruppe sehr viel leichter angenommen wird. Als die wirkungsvollste Plattform für das Influencer Marketing hat sich das Internet und hier das Social Media des Web 2.0 seit ungefähr 2009 entwickelt. So können Werbebotschaften auf Social Media-Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, Twitter oder auch YouTube und anderen sozialen Netzwerken, im Internet nicht nur mit einer sehr großen Reichweite, sondern auch mit einer äußerst hohen Geschwindigkeit an die gewünschten Zielgruppen oder allgemeinen Personenkreise vermittelt werden. Gerade aber in dieser möglicherweise sehr hohen Verbreitungsgeschwindigkeit können auch die Gefahren des Influencer Marketings lauern und bei ungenauer oder zu sorgloser Planung viele negative Wirkungen nach sich ziehen, z. B. wenn die Werbebotschaften nicht halten, was sie versprechen oder vielleicht innerhalb kürzester Zeit eine so hohe Nachfrage nach einem Produkt entsteht, bei der das Unternehmen aus produktionstechnischen oder anderen Gründen nicht ebenso schnell nachkommen kann.

Mid-Roll Ads

Die sogenannten Mid-Roll Ads (MidRolls) sind Werbeclips, die während der Wiedergabe von Videos angezeigt werden. MidRolls sind also sehr ähnlich zur normalen TV-Werbung, da sie den eigentlichen Content unterbrechen.

Im Gegensatz zu den Pre-Roll Ads können Mid-Rolls meistens nicht unterbrochen werden und müssen komplett angeschaut werden. Zuschauer schenken, genau wie bei den PreRolls, die komplette Aufmerksamkeit dem Werbeclip, da der Zuschauer darauf wartet, dass das eigentliche Video weitergeht.

Die Akzeptanz von Mid-Rolls ist nicht ganz so hoch wie die von Pre-Rolls, da teilweise der spannende Content mitten im Geschehen unterbrochen wird, was wiederum Unmut beim Zuschauer auslöst.

Pre-Roll Ads

Die sogenannten Pre-Roll Ads (Pre-Rolls) sind klassische Werbespots, die exklusiv vor den Video Contents ausgespielt werden. Solche Spots erhalten eine hohe Aufmerksamkeit der Zuschauer, da sie unmittelbar vor dem von Ihnen gewünschten Video-Clip gezeigt werden.

Auf YouTuber gibt es zwei verschiedene Arten von Pre-Roll Ads, einmal können Zuschauer die Werbung nach drei Sekunden überspringen und einmal ist dies nicht möglich. Die zweite Variante ist allerdings nur bei größeren Pre-Roll Kampagnen möglich. 

Browser Erweiterungen wie Adblock unterbinden neben normaler Bannerwerbung auch Pre Roll Werbung vor YouTube Clips.

Product Placement

Product Placement bedeutet ins Deutsche übersetzt Produktplatzierung (Wikipedia) und wird im Kommunikationsmarketing als ein Ausdruck für die gezielte Einbettung von Werbung in visuellen Medien wie zum Beispiel in Film- oder Fernsehproduktionen, Video- und Musikproduktionen oder auch Videospielen und u. v. a. m. Zum einen kann das gesamte Produkt in einem Clip vorgestellt werden, ebenso gut kann es aber auch sein, dass nur der Firmenname oder das Firmenlogo geschickt in das Filmmaterial oder Ähnliches eingebaut sind. Auch Hinweise auf Dienstleistungen und weitere Produktplatzierungen sind denkbar.
Mehr über Werbung, die wirkt.

YouTube als eine der größten Werbeplattformen auch für Product Placement

Mehr als 2 Mrd. pro Tag aufgerufene Videos von mehr als 1 Mrd. Nutzer weltweit hat die Videoplattform YouTube zu einer idealen Angebotsfläche für Product Placement werden lassen. Der größte Anteil an den 2014 erreichten 4 Mrd. US-Dollar Umsatz wurden bei YouTube durch Werbeeinnahmen erzielt und ein Ende der Wachstumsraten ist noch nicht in Sicht. Jedes Jahr wird ein Zuwachs um die Hälfte der Nutzer im Vergleich zum Jahr davor verzeichnet. Wie auch bei Werbeclips im Fernsehen ist die Akzeptanz und Aufnahmebereitschaft der Zuschauer für die vorgeschalteten Werbebotschaften oder auch als Werbeunterbrechung, als Banner oder Ähnlichem beim Ansehen der Videoclips oder Videofilme auf YouTube sehr groß. Aber auch andere Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Instagram, Facebook und Twitter, schaffen eine große Nähe zu ihren Nutzern. Wird auf diesen Plattformen, so auch auf YouTube, das Product Placement gezielt eingesetzt und wird dabei vielleicht sogar noch von einem in der Zielgruppe angesehenen Influencer unterstützt, kann ein großer Nutzen sowohl für die werbenden Unternehmen als auch für die Zielgruppe entstehen. Social Media Plattformen haben sich zu ständigen Begleitern des täglichen Lebens von vielen Menschen entwickelt, die sich auf diesen Plattformen mit Informationen oder Ratschlägen versorgen. Kommt ihnen hier die Werbung vielleicht sogar in einem sogenannten Mehrwert für den nach bestimmten Informationen oder Empfehlungen Suchenden entgegen, so hat das Product Placement große Chancen sehr gut aufgenommen zu werden und auch viel zur Kundenzufriedenheit oder Kundenbindung beizutragen.

Return on Investment

Investition und Profi im Social Networking

Die Platzierung von Werbung ist natürlich für die Unternehmen nicht kostenfrei. Neben der Arbeitszeit für den Aufbau und die Pflege entstehen natürlich auch Werbekosten. Natürlich stellt sich in diesem Zusammenhang für ein Unternehmen immer die Frage nach dem Nutzen. Man spricht hierbei auch vom Return on Investment, kurz ROI, also wie hoch ist der Gewinn im Verhältnis zur Investition.

Ein Unternehmen kann dieses sehr genau berechnen, indem man nachfolgende Formel anwendet:

ROI = Gewinn/Umsatz  x  Umsatz/ Gesamtkapital  x  100%

Anwendungsbeispiel mit der Return on Investment Formel

Um es an einem Beispiel besser zu verdeutlichen: Nehmen wir an, ein Unternehmen investiert rund 4.000,00 Euro in eine Werbeanzeige auf Facebook zur Bewerbung von einem neuen Produkt. Aufgrund der Werbeanzeige konnte ein Umsatz von 4.500,00 Euro erwirtschaftet werden. Nehmen wir jetzt die oben genannte Formel, bekommen wir ein Ergebnis in Prozent. In unserem Beispiel und unter Berücksichtigung der Formel kommen wir beim Return on Investment auf ein Ergebnis von 0.25 Prozent. Dies bedeutet, die Investition hat sich mit 0.25 Prozent bezahlt gemacht und war ein Erfolg, wenn auch ein kleiner.

Natürlich kann man anhand von diesem Wert noch mehr ablesen, als ob sich die Werbung finanziell gerechnet hat oder nicht. So kann man anhand vom RIO-Wert auch ablesen, wie die Werbung bei den Menschen ankam. Anhand von unserem Beispiel könnte zum Beispiel ein Unternehmen ablesen, dass die Werbung noch optimiert werden müsste, denn das Ergebnis war mit 0.25 Prozent sehr gering. Dass die Werbung so ausgefallen ist, kann dann mehrere Gründe haben. Zum Beispiel eine zu kurze Laufzeit durch einen zu geringen Budgeteinsatz, oder die falsche Ansprache der gewünschten Zielgruppe, eine verfehlte Zielgruppe, aber auch die Optik der Werbung. Natürlich kann für den Ausgang vom Return on Investment auch das Produkt verantwortlich sein, zum Beispiel weil es nicht überzeugt. Die Möglichkeiten können sehr vielfältig sein.

Doch zurück zum Berechnungsverfahren, denn eines muss man hierbei berücksichtigen, sonst bekommt man bei der Berechnung vom Return on Investment Schwierigkeiten. Dies ist nämlich insbesondere dann der Fall, dass man den Return on Investment nicht oder nur schwer berechnen kann, wenn man mehrere Werbemaßnahmen gleichzeitig laufen hat. In einem solchen Fall wird es wesentlich schwieriger den Return on Investment zu berechnen, da man die Herkunft der Kunden schlechter nachvollziehen kann. Dafür verantwortlich können aber nicht nur mehrere Werbemaßnahmen gleichzeitig sein, sondern auch wenn eine Werbemaßnahme nur schleppend anläuft. Beides sollte man bei seinem Return on Investment immer berücksichtigen, gerade wenn man bereits die nächste Werbemaßnahme plant.
Um erstes zu eliminieren, kann man sogenanntes Conversion Tracking betreiben.

Die Ergebnisse aus der Berechnung vom Return on Investment sind natürlich eine gute Grundlage, die man später bei der Entwicklung von weiteren Werbemaßnahmen gut zur Orientierung verwenden kann. So können die Ergebnisse zum Beispiel bei der Budgetplanung, aber auch bei der Gestaltung der Werbung verwendet werden. Dazu kann nicht nur die Optik der Werbung gehören, sondern auch die Festlegung der Zielgruppen.

Social Networking

Hintergrund des Social Networking

Bereits relativ früh mit Beginn des Internetzeitalters gab es vereinzelt sogenannte Newsgruppen und Gruppen im Internet. Darin konnten sich Menschen unabhängig von Zeit und Grenzen austauschen. Heute würde man dieses als Diskussionsgruppen bezeichnen. Doch es war im Hinblick auf den heutigen Stand eher eine Nische im Internet. Erst mit der Schaffung von Internetseiten wie Facebook gewann dieser Bereich an Bedeutung und man hat von Social Networking oder zu Deutsch vom sozialen Netzwerk gesprochen. Ein soziales Netzwerk dient vor allem dem Austausch von Informationen, von Interessen zu bestimmten Themen. Auf Internetseiten wie Facebook kann man zusätzlich noch Bilder und Videos teilen und sich mit seinen Freunden im Chat austauschen. Auf jede Veröffentlichung gibt es die Möglichkeit der Interaktion, sei es durch eine "Gefällt mir-Angabe", durch einen Kommentar oder durch das Teilen vom Beitrag. Aufgrund dieser Interaktionsmöglichkeiten können sich Meldungen schnell auch über das eigene Netzwerk hinaus, im Internet verbreiten. Wie schnell das geht und was ein soziales Netzwerk alles leisten kann, hat es in der Vergangenheit schon oftmals unter Beweis gestellt.

Social Networking als Kommunikationsinstrument beim Hochwasser 2013

Als viele Regionen in Deutschland 2013 von einem massiven Hochwasser heimgesucht wurden, haben sich relativ früh schon entsprechende Seiten mit diesem Thema beschäftigt. Was anfangs noch als Information von Nutzern für Nutzer entwickelte, zum Beispiel über die Ausbreitung vom Hochwasser, entwickelte sich relativ schnell zu einer Hilfswelle. So haben sich Hunderte Nutzer über diese Seiten zu Hilfsaktionen verabredet, die angefangen haben  Sandsäcke zu befüllen und Aufräumarbeiten zu tätigen. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie schnell ein soziales Netzwerk funktionieren kann.

Social Networking als Unternehmer

Das soziale Netzwerk ist keinesfalls eine Randerscheinung oder nur ein Instrument für junge Menschen .Vielmehr werden die sozialen Netzwerke mittlerweile unabhängig vom Alter benutzt. Gerade diese Tatsache, dass das soziale Netzwerk nicht nur von einer Personengruppe genutzt wird, macht es interessant, gerade für Unternehmen. 

Aufgrund vom hohen Zuspruch vom Social Networking ist dieses auch für Unternehmen zunehmend interessant. Denn das Social Networking kann man als Unternehmen vielseitig nutzen.

Vorteile des Social Networking als Unternehmen

So kann Social Networking als Unternehmen eingesetzt werden: 

  • zur Analyse von Interessen und Themen
  • zur Platzierung von Produkten und Dienstleistungen
  • als Werbefläche
  • als Verkaufsfläche
  • zum Crowdfunding
  • zur Schaffung einer eigenen Community, die für Umfragen und Tests genutzt werden kann
  • zur Stärkung der CI (Corporate Identity)
  • zum einfachen Verbreiten von Unternehmensinformationen
  • zur Schaffung von viralen Effekten bei Werbung oder Gewinnspielen
  • zur Stärkung der Online-Reputation
  • zur Verwendung von Social Networks als Point of Sale (POS)
  • zur schlichten und effizienten Möglichkeit, über den Kunden Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen können
  • als einfacher und flexibler Kommunikationskanal
  • für vielseitige Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. über Google Hangouts)
  • zur Verwendung, um Marketingaktionen zu starten (z. B. über Twitter)

Weitere Vorteile beim Social Networking

So kann man gezielt Informationen über seine Besucher und Kunden erhalten, man kann Informationen zum Unternehmen wesentlich schneller verbreiten als mit einer Homepage, man kann seine Reputation sowohl im Internet als auch außerhalb vom Internet stärken. Auch kann man natürlich ein soziales Netzwerk als Unternehmen dazu verwenden, um mit seinen Kunden zu kommunizieren. Gerade bei Kritikpunkten zu Produkten und Leistungen, kann man so offensiv mit seinen Kunden in Kontakt kommen. Hierbei kann man sowohl die Kommunikation offen über seine Seite gestalten oder verdeckt über persönliche Nachrichten. Auch nicht zu vernachlässigen ist die Möglichkeit der Verbindung zwischen den sozialen Netzwerken, sei es Facebook mit Twitter. So kann man eine Meldung gleichzeitig in verschiedenen sozialen Netzwerken platzieren, was gerade bei Werbemaßnahmen eine hohe Reichweite bedeuten kann, da mehrere Netzwerke mit nur einer Meldung und entsprechenden Verlinkungen bedienen kann. Dies erhöht nicht nur die Reichweite, sondern vereinfacht auch die Platzierung von Werbemaßnahmen.

Social Proof

Social Proof im Sozialen Netzwerk

Social Proof, unter dieser Begrifflichkeit versteht man die Wirkung vom Marketing in einem sozialen Netzwerk. Gerade aufgrund der Möglichkeiten der Mitteilung, dem Teilen von Inhalten auf Seiten wie Facebook, können Kaufentscheidungen von Dritten beeinflusst werden.

Anwendungsbeispiel beim Social Proof

Um dies zu verdeutlichen, hier ein kleines Beispiel:

Wenn Person A und B ein Produkt kauft, dieses dann teilt, könnte es auch Person C und D zu einem Kauf animieren oder bei der Kaufentscheidung weiterhelfen.

Nach diesem Prinzip können sich Kaufentscheidungen und positive Erfahrungen mit einem Produkt schnell weit verbreiten in einem Netzwerk. Funktioniert dieses, spricht man vom Social Proof.  Wobei diese Methode nicht neu ist, bereits mit der Einführung vom Fernsehen und Werbeeinblendungen oder in der Zeitung mit Werbeanzeigen setzte man auf das gleiche Konzept, wenngleich nicht mit der selben Schlagkraft. Dazu fehlen bei Werbeanzeigen in Zeitungen oder mit Werbeeinblendungen im Fernsehen  einfach die Steuerungsmittel, wie es sie beim Social Networking gibt. Vielmehr sind diese Werbemaßnahmen in Fernsehen und Zeitungen in der Regel weit verstreut ohne die Möglichkeit einer direkten Ansprache der gewünschten Zielgruppe. Man verbindet die Werbeeinblendung mit einem aktuellen Thema oder zum Beispiel mit einer prominenten Persönlichkeit. Damit soll ein aktueller Bezug oder eine Vertrauensbasis hergestellt werden. Gerade im Zusammenhang mit einer prominenten Persönlichkeit verbindet man ein Vertrauen, treu nach dem Motto:

"Wenn schon einem Promi das Produkt gefällt, dann muss das Produkt auch gut sein."

Im Vergleich zu Werbeanzeigen in der Zeitung oder im Fernsehen basiert das Social Proof im sozialen Netzwerk im Wesentlichen auf den Freunden, denn diese sind das Netzwerk. Damit ist der Bezug noch enger, als zum Beispiel mit einer prominenten Persönlichkeit. Somit ist auch das Vertrauen höher, denn schließlich kenne ich ja meine Freunde im Netzwerk. Auch kann ich natürlich im Vergleich zu Zeitungsanzeigen oder Werbeeinblendungen im Fernsehen, in einem sozialen Netzwerk meine Werbeanzeigen wesentlich besser und gezielter einsetzen. So kann ein Unternehmen genau festlegen wann und wie die Werbung im sozialen Netzwerk eingeblendet werden soll. Hierbei können vom Unternehmen sowohl Suchbegriffe als auch Altersklassen, Regionen und vieles mehr festgelegt werden. Gerade Unternehmen mit einem regionalen Bezug oder mit einem Bezug zu einer bestimmten Altersgruppe können so gezielt ihre Werbung steuern. Die Werbung ist damit im Vergleich zu anderen Methoden wesentlich effektiver. Auch weil man seine Budgetmittel durch die Steuerung der Werbung gezielter einsetzen kann. Grundsätzlich kann Social Proof über mehrere Wege funktionieren:

  • über Fachempfehlungen, zum Beispiel zum Kauf eines Produktes von einem anerkannten Fachmann/-frau
  • Empfehlung durch eine prominente Persönlichkeit
  • Empfehlungen durch andere User im sozialen Netzwerk
  • Empfehlung von Freunden
  • Schwarmintelligenz

Gerade der letztere Punkt, die Schwarmintelligenz, ist sicherlich erläuterungsbedürftig. Von Schwarmintelligenz spricht man, wenn sich ein User auf das Verhalten oder Entscheidungen von anderen Usern vertraut. Der User geht hierbei ohne nähere Empfehlung davon aus, wenn eine größere Anzahl ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, wird dieses auch entsprechend gut sein. Eine direkte Vertrauensbasis besteht hierbei in der Regel eher nicht. Setzt die Werbung auf eine prominente Persönlichkeit, so funktioniert dieses natürlich nur, wenn man sich auch mit der Persönlichkeit identifizieren kann.  Auch muss die Werbung ehrlich sein. Ein berühmter Sportler, der plötzlich für Fast Food Werbung macht, erweckt sicherlich kein großes Vertrauen.

Social Return on Investment

Wenn vom Begriff "Social Return on Investment" (kurz: SROI, dt. Sozialrendite) im Zusammenhang mit Social Networking geredet wird, so hat dieses mit Geld erst einmal nichts zu tun. Vielmehr beschäftigt man sich beim Social Return on Investment mit dem Mehrwert, oder anders ausgedrückt mit der Sozialrendite für das Unternehmen und die Gesellschaft. Das Ziel von einem Produkt oder von einer Dienstleistung, ist ja die Verbesserung von einem Sachverhalt.

Social Return on Investment als Messinstrument

Doch wie kann man die Verbesserung messen? Genau hier setzt das Social Return on Investment an, indem es zum Beispiel anhand der Verkaufszahlen und der Nachfrage, errechnet, welchen Gewinn das Produkt oder die Dienstleistung für die Gesellschaft hat. Letzteres ist natürlich für jedes Unternehmen auch ein gutes Werbeargument, denn Produkte und Leistungen, die vom Prinzip nichts bringen, können sich am Markt nicht durchsetzen. Natürlich spielen hierbei auch noch andere Faktoren eine Rolle. Auch ist Social Return on Investment eine gute Möglichkeit, seinen Ruf und das Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen zu festigen. Natürlich kann ein Ergebnis  bei der Berechnung vom Social Return on Investment auch negativ ausfallen, dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Produkt oder die Leistung sich nicht bewährt, oder es keine Nachfrage gibt, auch dieses kann es geben.

Berechnung des SROI

Viel wurde jetzt schon über Social Return on Investment geschrieben, doch wie folgt die Berechnung? Bei der Berechnung vom Social Return on Investment werden nachfolgende Faktoren berücksichtigt bzw. sind für die Berechnung notwendig:

  • Höhe der Investition für die Umsetzung
  • Festlegung der Vorteile und die damit erzielten Einsparungen (alternativ können eigene Skalierungen für die Messbarkeit der Vorteile herangezogen werden)
  • Sollte es Rückflüsse finanzieller Art an private oder öffentliche Investoren geben, werden diese mit in die Berechnung des Social Return on Investment einbezogen.

Bei Letzterem, den Rückflüssen der Investition, geht es um das Geld. Hierbei wird beim Social Proof berücksichtigt, welches Kapital eingesetzt wurde und den Rückfluss, sprich Einnahmen. Natürlich können mit dieser Methode auch gemeinnützige Organisationen ihren Einsatz mithilfe der Berechnung vom Social Return on Investment berechnen. Gerade für gemeinnützige Organisationen ist dieser ermittelte Wert dann auch ein gutes Argument für die eigene Arbeit, es ist eine Motivation, hilft natürlich aber auch bei der Bewerbung von weiteren Projekten und bei der Spendensuche. Gerade das Letztere, die Spendensuche, ist natürlich für gemeinnützige Organisationen das A und O, dementsprechend wichtig ist das Social Return on Investment.

Hintergrund des Social Return on Investment

Kurz noch zum geschichtlichen Hintergrund vom Social Return on Investment. Entwickelt wurde dieses Verfahren im Jahre 2002 von einer Stiftung aus den USA. Es ist damit noch relativ jung, trotzdem konnte sich das Berechnungsverfahren seit diesem Zeitpunkt nicht nur in den USA, sondern weltweit auch in anderen Staaten durchsetzen. Wobei die Entwicklung des Berechnungsverfahren beim Social Return on Investment noch nicht abgeschlossen ist. So wird stets noch an weiteren Verbesserungen und Weiterentwicklungen vom Verfahren gearbeitet.

TKP

TKP ist die Abkürzung für "Tausender Kontakt Preis" und ist eine wichtige Kennzahl in der Mediaplanung. Der TKP gibt an, welche Kosten bei einer Werbemaßnahme (Online Werbung, Banner-Werbung) eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen zu erreichen.

Mit Hilfe des TKP können Kosten einer Mediaplanung exakter skaliert und geplant werden. Allein durch den TKP lässt sich aber nichts über die Qualität der Kontakte sagen.

Weitere Bezeichnungen für TKP:

  • Tausenderpreis
  • Tausenderkontaktpreis
  • Thousand Ad Impressions (TAI)
  • Cost-per-Mille (CPM)

Tracking-URL / Tracking-Link?

Mit einer Tracking-URL (Trackink-Link / Trackinglink) kann ein Webseitenbetreiber genau feststellen, wie ein Kunde / Nutzer auf die eigene Homepage gelangt ist. Es ist möglich, sogenannte Tracking-Funnels zu erstellen und die Klickpfade eines Nutzers zu bestimmen. Für ein Unternehmen sind diese Informationen von Nutzen, da sie nachverfolgen können, welche Werbung effektiv war und zum Beispiel zum Kauf eines Produkts geführt hat. Werbekampagnen lassen sich mithilfe des URL-Trackings analysieren und gegebenenfalls verändern.

UGC

Der Begriff "UGC" bedeutet "user generated content" / "nutzergenerierte Inhalte". Das sind Medieninhalte die nicht vom Anbieter direkt produziert werden, sondern vom Nutzer selber.

Mehr erfahren auf Wiki.

Video Advertising

Video Advertising  in Internetmedien

Die Platzierung von Werbevideos in unterschiedlichen Internetmedien wird als Video Advertising (zu Deutsch: Video-Anzeige) bezeichnet. Mit der Weiterentwicklung des Internets und der nahezu flächendeckenden Versorgung mit schnellen Internetverbindungen, den Breitbandverbindungen, und damit der Möglichkeit, große Datenvolumen in kurzer Zeit übermitteln zu können, wurde das Einbinden dieser Werbevideos in verschiedenen Formen in die Webinhalte ermöglicht und immer interessanter. Unterschieden werden dabei:

  • In Stream Video Adst
  • In Banner Video Ads
  • In Text Video Ads
  • Videointerstitial

Das können Videos sein, die in ein anderes Video durch mehr oder weniger kurze –von ungefähr 15 bis 20 Sekunden Länge – Unterbrechungen integriert werden. Videos, die parallel zum Hauptinhalt der Webseite laufen, in sogenannten Bannern. Videos, die sich im Vordergrund der Internetseite öffnen und abspielen, wenn der Internetnutzer über bestimmte Textstellen mit dem Mauszeiger fährt oder auch Videos, die die Nutzung einer Website nach einer gewissen Zeit selbstständig unterbrechen und im Vordergrund abspielen. Erst nach Beendigung des Videos stehen dem Nutzer die eigentlichen Inhalte der Internetseite wieder zur Verfügung.

Durch das Einbinden dieser verschiedenen Arten von Werbevideos in Internetseiten, ist auch die Finanzierung mittels Werbeeinnahmen von "kostenlos" zur Verfügung gestellten Inhalten, wie zum Beispiel bei verschiedenen Streaming-Angeboten möglich geworden. Für das Internetmarketing hat das Video Advertising eine enorm hohe Bedeutung gewonnen, da bei immer mehr Internetnutzern die Streaming-Angebote zum Beispiel von TV-Sendern oder Videoplattformen beispielsweise Youtube beliebter werden sowie die Nutzungshäufigkeit der einzelnen User stark gestiegen ist. So wird zum Beispiel die gesamte Höhe der Werbeausgaben von Unternehmen im Bereich des Video Advertisings allein auf einen Marktanteil von ungefähr 8 Mrd. US-Dollar für das Jahr 2016 geschätzt.

Google Video Advertising

YouTube

Youtube ist das weltweit führende Videoportal im Internet. Gegründet wurde die bekannteste Online-Video-Website im kalifornischen San Bruno von den ehemaligen Paypal-Mitarbeitern Chad Hurley, Jawed Karim und Steve Chen am 14. Februar 2005. Das erste von Jawed Karim selbst auf das Videoportal hochgeladene Video im April 2005 hieß: "Me at the Zoo".

Seit der Gründung dieses amerikanischen Unternehmens als Youtube LCC hat die Plattform enorm große Wachstumsraten zu verzeichnen und avancierte zu einer der am häufigsten aufgesuchten Seiten im Internet. Nach nur knapp 20 Monaten nach der überaus erfolgreichen Gründung wurde das Online-Videoportal für 1,31 Milliarden US-Dollar von dem amerikanischen Suchmaschinenunternehmen Google als Tochtergesellschaft der Google Inc. übernommen. Die Zahl von 1 Billion Nutzern wurde im Jahr 2011 erreicht und derzeit soll monatlich, nach den Angaben der Betreiber, unterschiedlichstes Videomaterial von über 4 Milliarden Gesamtstunden von den Nutzern weltweit angesehen werden. Für das Jahr 2014 wurden Umsatzzahlen von ca. 4 Milliarden US-Dollar angegeben. "Youtube" heißt in der deutschen Übersetzung "Du Röhre" und der Name leitet sich von dem amerikanischen Begriff für einen Röhrenfernseher ab.

Die Nutzungsmöglichkeiten des Online-Videoportals YouTube

Auf der Plattform haben die Nutzer die Möglichkeit, eigene Videos ohne Längenbegrenzung einzustellen, anzusehen, zu bewerten und Kommentare zu dem Gesehenen zu hinterlassen. Durch die sogenannten Partnerprogramme von Google für die Videoplattform ist es für die Nutzer auch möglich geworden, mit ihren eingestellten Videos Geld zu verdienen. Dabei entscheiden die Klickzahlen, d. h. die Anzahl der Aufrufe des jeweiligen Videos über den zu erzielenden möglichen Gewinn. Den Inhalten der auf dem Videoportal gezeigten Videos sind thematisch kaum Grenzen gesetzt. Sie reichen von online-gestellten Familienvideos, kleinen Filmen der eigenen Haustiere, lustigen Spaßvideos aus allen Bereichen, Cartoons, Animationen über professionell gedrehte Musikvideos, Firmenporträts und Werbefilmen, Nachrichtenclips und Dokumentationen aus dem Fernsehen bis hin zu sehr dramatischen Momentaufnahmen mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen aus weltweit aktuellen Geschehnissen. Aber auch Tutorials, Lehrvideos, Computerbildschirmmitschnitten – den sogenannten Screencasts – bis zu ganzen Aufzeichnungen von Vorlesungen an Hochschulen und vieles andere mehr sind auf dem Videoportal YouTube öffentlich zugänglich. Auf einem Nebenportal, dem YouTube Movies, können sich die Nutzer ab August 2012 professionell produzierte Dokumentationen und ganze Kinofilme in verschiedenen Sprachen ansehen.

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